Luftfeuchtigkeit

Die richtige Luftfeuchtigkeit
Neben der Temperatur ist die relative Luftfeuchtigkeit für den Grünen Baumpython ein essenzieller Parameter.
Die relative Luftfeuchtigkeit ist ein Maß dafür, wie viel Prozent der maximalen Luftfeuchtigkeit in der Luft sind.
Zur Luftfeuchtigkeit wird das Wasser gerechnet, welches sich im gasförmigen Zustand befindet.
Die Luftfeuchtigkeit korreliert direkt mit den Niederschlagsmengen.
Eine korrekte Luftfeuchtigkeit reduziert bei Morelia viridis Erkrankungen des Respirationtraktes und minimiert außerdem Häutungsprobleme.
Die Webseite http://www.regenwald.info/klima/ gibt an, dass die relative Luftfeuchtigkeit im tropischen Regenwald mindestens 70% beträgt.
Auch die Tages- und Nachttemperatur hat, so sie unterschiedlich ist, einen Einfluss auf die rel. Luftfeuchtigkeit.
Das schließt in unseren Gefilden auch den Winter und den Sommer ein.
Je größer der Temperaturunterscheid zwischen kalter Raum- und warmer Terrariumtemperatur ist, desto höher ist die Verdunstung.
Man bemerkt dieses an den kondensierenden Scheiben des Terrariums.
Die relative Luftfeuchtigkeit steigt.
Wird das Innere des Terrariums mit Wasser besprüht dauert es nicht lange und die Luftfeuchtigkeit steigt auf 95 % und mehr.
Im Laufe des Tages nimmt die relative Luftfeuchtigkeit ab und sinkt je nach vorhandener Nässe und Luftzirkulation sogar auf unter 70 Prozent, so nicht mehrmals am Tag gesprüht wird.
Die Verdunstung kann durch ein Heizkabel, das im Bodengrund verlegt ist, erhöht werden.
Beeinflusst wird die Messung der relativen Luftfeuchtigkeit vom Messpunkt.
In der Nähe eines feuchten Bodensubstrats ist die Luftfeuchtigkeit höher als im Bereich der Decke.
Dieses umso mehr, wenn dort ein Heatpanel verbaut ist, welches im Betrieb bis zu 70 °C erreichen kann.
Und als würde das alles noch nicht reichen, ist noch zu ergänzen, dass Hochterrarien eine andere Verteilung der Luftfeuchte haben als rechteckig gebaute Terrarien.