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Die Fütterung

Die Fütterung

Die Futterbeschaffung für Morelia viridis in heutiger Zeit ist – seitdem der Fachhandel tiefgefrorene Nagetiere anbietet – unkompliziert geworden.

Darum sei hier jenen Züchtern gedankt, die jene Nager züchten die, fachgerecht eingeschläfert, tiefgefroren verpackt, zum Kauf angeboten werden.

Die eingefrorenen Ratten und Mäuse können über verschiedene Methoden aufgetaut werden.

So gibt es die Möglichkeit, die Nager über den Tag hinweg im Kühlschrank aufzutauen.

Eine andere Methode taut die Futtertiere in heißem Wasser (ca. 60 °C) über etwa 30 – 60 Minuten auf. Das ausgekühlte Wasser etwa alle 20 Minuten gegen heißes ersetzen.

Nicht jede Schlange mag nasse Futternager.

Darum gibt es eine weitere Variante, bei der die Futtertiere in eine Tüte gepackt werden und dann im heißen Wasser aufgetaut werden.

Reptil-TV: Futter richtig auftauen

Kurz vor der Fütterung sollte die Temperatur der Maus oder der Ratte ca. 40 °C messen.

Mit einem Infrarot-Thermometer lässt sich dieses überprüfen, denn keinesfalls darf Futter gereicht werden, das nicht vollkommen aufgetaut ist.

Die Größe der Futtertiere entscheidet der Durchmesser des mittleren Körperbereichs.

Die größten Futtertiere aber wiegen nicht mehr als 80 – 100 g.

Gesünder für Morelia viridis ist es, zwei Futtertiere dieses Gewichts in kurzem Abstand von wenigen Tagen zu füttern.

Je nach Größe, Alter und Stadium der anstehenden Fortpflanzung wird zwischen 7 und 21 Tage gefüttert.

Haben die Reptilien eine längere, selbst gewählte Fastenzeit hinter sich, sollten die Schlangen anfangs mit kleineren Futtertieren versorgt werden.

Der Zeitpunkt der Fütterung ist frei wählbar.

Die Fütterung kurz vor Erlöschen der Beleuchtung ist die gängigste .

Meist bedarf es keiner großen Anstrengung, um die Schlangen zum Zuschnappen zu animieren.

Will der Grüne Baumpython nicht fressen, gibt es dafür folgende Gründe:

  1. Das Tier steht vor der Häutung oder hat sich gerade gehäutet
  2. Die Schlange hat einfach keinen Hunger
  3. Das Tier (meist die Männchen) ist paarungswillig
  4. Die weibliche Schlange ist trächtig
  5. Eine mögliche Erkrankung mit Parasiten oder Viren

Aber selbst, wenn der Grüne Baumpython nicht frisst, ist dieses zunächst kein Grund zur Besorgnis.