Zum Hauptinhalt springen

Sprühen

Das richtige Sprühen

Es gibt zwei Möglichkeiten ein Tropen-Terrarium mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen.

Die Sprühflasche und die Beregnungsanlage.

Meine Terrarien werden durch eine Beregnungsanlage 2x täglich mit Osmosewasser versorgt.

Dabei habe ich mir die Technik, die von der Firma Micro Rain Systems (https://www.mrs-shop.com/) vertrieben wird, zu Nutze gemacht.

Im Routinebetrieb hat sich für die von mir eingesetzten Hochterrarien das Sprühregen-Vollkegelsystem Blue-Line als sinnvoll erwiesen.

Ausgestattet mit einer in der Leistung angepassten Membranpumpe wird 2x täglich gesprüht.

Morgens gegen 9.00 Uhr und am frühen Abend gegen 18.00 Uhr.

Die Sprühdüsen werden über einen 6 mm Schlauch betrieben, der über eine Schnellverschraubung mit Überwurfmutter verbunden ist.

Bei korrekter Installation bleiben die Schläuche fest verbunden und können sich bei entsprechendem Druck nicht lösen.

Der Fühler zur Messung der relativen Luftfeuchte und Temperaturmessung sind im Deckel verbaut.

Da die Messung in nicht allzu großer Entfernung des Heatpanels erfolgt, war es wichtig die Luftfeuchtigkeit zusätzlich am bevorzugten Liegeplatz von Morelia viridis zu messen.

Der Liegeplatz sollte kurz vor dem neuerlichen Sprühen immer noch eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 70 – 80 % haben.

Der Messwert im Bereich der Decke wurde zur gleichen Zeit mit ca. 55 % bestimmt.

Mit diesen Ergebnissen ist es möglich das Beregnungssystem entsprechend einzustellen, sodass das 160 cm hohe Terrarium eine optimale Luftfeuchtigkeit für den Grünen Baumpython bietet.

Das Temperaturgefälle untertags reicht von 34 °C in der Nähe des Heatpanels und fällt ab auf rund 26 °C in Bodennähe.

Die betriebenen rechteckigen Terrarien sind einfacher in der Versorgung, das sei hier abschießend erwähnt.