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Morelia viridis

Faszination Grüner Baumpython (Morelia viridis)

Wer sich mit der Biologie von Schlangen befasst, erkennt schnell das vor allem Vorurteile und Unwissenheit die Triebfedern der Antisympathie sind.

Und genau diese Vorurteile waren es vor mehr als 10 Jahren, die dazu führten, dass ich mich für diese Geschöpfe zu interessieren begann.

Je mehr ich über ihre Lebensweise erfuhr, umso mehr beeindrucken mich diese Reptilien ohne Gliedmaßen.

Der Grüne Baumpython (Morelia viridis) kombiniert das mystische, verruchte und geheimnisvolle kombiniert mit fantastischen Farben.

Es ist ein klein bleibender baumbewohnender Python, der nur kaum mehr als 170 cm Gesamtlänge erreicht. Nicht nur, dass dadurch das Terrarium eine vertretbare Größe hat auch aus gesetzlicher Sicht ist diese Länge bedeutungsvoll.

Auch wenn diese nachtaktive Schlange wahrlich kein Quell steter Bewegung ist und der unbedarfte Mensch nach kurzer Zeit des Beobachtens unverhohlen gähnende Langeweile signalisiert, hat Morelia viridis doch einige Merkmale parat, die den eingefleischten Schlangenkenner das Herz höher schlagen lassen:

  • Die Tiere können, wenn sie in der abendlichen Dämmerung aktiv werden, ungeheuer schnell zustoßen und wehe dem, der während des Hantierens im Terrarium für einen kurzen Augenblick unaufmerksam ist; er macht mit den nadelspitzen Zähnen Bekanntschaft
  • Die unglaubliche Variabilität der Farbe, die durch gezielte Kreuzung immer wieder neue, unvorhersehbare Farbkombinationen aus Grün, Blau, Schwarz und Gelb zu Tage fördert
  • und nicht zu vergessen ist auch die Faszination des außergewöhnlich exotischen

Aber was bedeutet es einen Grünen Baumpython (Morelia viridis) in seiner Wohnung zu pflegen und vielleicht sogar zu vermehren?